RegionalStrom
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Geschichte Stromversorgung
1892: Betriebsneubau der Druckerei- und Verlagsanstalt Franz Datterer an der Moosach mit Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung. Diese Kleinwasserkraftanlage bildet die Keimzelle der Freisinger Stromversorgung.
1894: Konzessionsvertrag mit der Stadt Freising für die Aufnahme der allgemeinen (öffentlichen) Stromversorgung.
1902: Errichtung eines Gleichstrom-Ortsnetzes durch die Münchner Firma Schuckert & Co. im Auftrag der Druckerei Datterer.
1904: Übernahme der Stromversorgung Freisings durch die Bayerische Elektrizitätswerke AG, Landshut-München (BEW). Inbetriebnahme des Dampfkraftwerks an der Gartenstraße.
1905: Aufnahme der Stromerzeugung der Stadt Erding im Wasserkraftwerk Eitting an der Dorfen (zwischen Eitting und Dorfen) mit einer 600 PS-Drehstromerzeugungsanlage. Der BEW wird Überschuss-Strom für die Versorgung der Stadt Freising zur Verfügung gestellt. Die BEW verlegt eine 5000 Volt-Leitung vom Wasserkraftwerk Eitting nach Freising zur Gartenstraße und errichtet dort eine Umformerstation von Dreh- auf Gleichstrom.
1910: Die Amper-Electricitätswerke AG nimmt an der Amper das Wasserkraftwerk in Kranzberg in Betrieb. Die Stadt Freising wird daraus über eine 5000 Volt-Leitung versorgt.
1922: Beginn der Drehstromversorgung in den Außengebieten der Stadt Freising.
1924: Errichtung des Wasserkraftwerks Haag an der Amper durch die Amper-Elektrizitätswerke AG.
1935: Beginn der Umstellung des gesamten Ortsnetzes im Stadtgebiet Freising auf Drehstrom. Die Umstellung dauert bis 1942 an.
1952: Die erste 20 kV-Leitung vom Wasserkraftwerk Haag nach Freising wird von der Amper-Elekrizitätswerke AG gebaut. Die Einspeisung erfolgt ebenfalls über die Trafostation an der Gartenstraße.
1959: Die Stadt Freising übernimmt von der BEW die Stromversorgung des Stadtgebiets und gründet hierzu den Eigenbetrieb Stadtwerke Freising.
1968: Bau des Umspannwerks auf dem Altenhauser Berg (110 kV-Überlandnetz auf 20 kV-Mittelspannungsnetz).
1990: Bau des zweiten Umspannwerks an der Wippenhauser Straße in eingehauster Bauweise.
2000: Mit Beginn der Liberalisierung des Strommarktes werden organisatorisch Netzbetrieb und Stromvertrieb getrennt. Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH, ein 100%-iges Tochterunternehmen der Stadtwerke Freising übernimmt die Stromversorgung.
2002: Bau und Inbetriebnahme der Schaltanlage Lerchenfeld mit 110kV-Kabelanbindung an das Umspannwerk Nord zur Versorgung des Ortsteils Lerchenfeld und eines ebenfalls dort ansässigen Industriebetriebes.
2003: Der zweite Bauabschnitt der Photovoltaikschallschutzanlage in Lerchenfeld an der A 92 wird im Oktober 2003 offiziell in Betrieb genommen.